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EuGH: Vogelschlag kann von Ausgleichspflicht bei Flugverspätung befreien

Die Kollision eines Flugzeugs mit einem Vogel ist ein außergewöhnlicher Umstand im Sinn der Fluggastrechteverordnung 261/2004/EG, der das Luftfahrtunternehmen von seiner Ausgleichspflicht im Fall einer großen Verspätung des Fluges befreien kann. Dies hat der Europäische Gerichtshof mit Urteil vom 04.05.2017 entschieden (Az.: C-315/15).

Ein durchaus nachvollziehbares Urteil, denn Triebwerke sind nicht ohne erhebliche Leistungsverluste gegen Vogelschlag zu sichern.

Hat der Flughafenbetreiber trotz Vogelfluges keine Vorkehrungen zur Sicherung der Start- und Landebahnen ergriffen, so ist dies auch nicht von den Fluggesellschaften zu verantworten. Darüber ließe sich schon eher streiten. Eine Fluggesellschaft würde ja auch nicht auf einer Schlaglochpiste landen wollen...

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