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Fluggastrechte bei Verspätung des für einen annullierten Flug angebotenen Ersatzfluges

Ein Luftverkehrsunternehmen bleibt wegen der Annullierung des ursprünglichen, von ihm geplanten Fluges ausgleichspflichtig, wenn der Fluggast mit dem ihm angebotenen Ersatzflug sein Endziel tatsächlich nicht höchstens zwei Stunden später als ursprünglich vorgesehen erreicht hat.

Den Zielen der Fluggastrechteverordnung wird allein durch ein Verständnis des Art. 5 Abs. 1 Buchst. c Nr. iii FluggastrechteVO Rechnung getragen, wenn ein Ausgleichsanspruch nur dann ausgeschlossen ist, wenn der Fluggast das Endziel mit dem Ersatzflug tatsächlich höchstens zwei Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit erreichen konnte.

Ein Anspruch gegen das den Ersatzflug ausführende Luftverkehrsunternehmen spielt dabei auch keine Rolle.

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